Mundgeruch & Zahnimplantate

Schluss mit schlechtem Atem

Eigentlich ist es auf diesem Blog üblich, über wohlgefällige Düfte und faszinierende Gerüche zu berichten. Doch nicht jeder Geruch ist faszinierend. Mundgeruch ist einer davon. Er plagt jene, die ihn wahrnehmen und meist auch jene, die ihn haben. Allerdings nur dann, wenn man weiß, ob schlechter Atem aus dem eigenen Mund ausströmt. Dies kann durchaus verschiedene Gründe haben. Selbst, wer schöne Zähne sein Eigen nennen kann, ist noch lange nicht vor Mundgerüchen gefeit. Doch oft sind schlechte Zähne die Ursache, was sich allerdings äußerst zuverlässig beheben lässt. Durch Sanierung des Zahnstands oder durch Zahnimplantate nach einer Zahnextraktion und anschließender regelmäßigen Mundhygiene lässt sich der unangenehme Geruch aus dem Mund zuverlässig beenden, insofern keine anderen Ursachen als Auslöser in Frage kommen.

Was ist eigentlich Mundgeruch?

Etwa 3000 verschiedene Verbindungen vermischen sich während dem Ausatmen mit der Luft und sorgen für den Geruch des Atems. Stoffe wie Schwefelverbindungen, Amine, Indol, Skatol, Aceton, Fettsäuren, Methanthiol und andere finden ihre Entstehung während der bakteriellen Auflösung organischer Substanzen, also Speisereste, Speichel und Gewebe. Durch rechtzeitige, regelmäßige und sorgfältige Mundhygiene werden all diese Substanzen gründlich beseitigt und so hat Mundgeruch keine Chance. Vernachlässigt man die Pflege, ist schlechter Atem vorprogrammiert und schöne Zähne gehören zwangsweise irgendwann der Vergangenheit an. Doch nicht nur mangelhafte Mundhygiene, auch Erkankungen wie Diabetes mellitus, Leberzirrhose, Nierenversagen, Tonsillitis (Mandelentzündung) und andere können für die Entstehung des Mundgeruchs Ursache sein. Halitoses, so nennt man das lästige Übel, wird zur Belastung. Für den Menschen, den es betrifft, aber auch für das soziale Umfeld. Denn wohl kaum jemand wird Gefallen am schlechten Atem finden und so ist das Beheben der Ursache eine deutliche Anhebung der Lebensqualität. Schließlich kann man sich mit gutem Atem frei im Umgang mit anderen Menschen fühlen. Liegt die Ursache an bisher schlechten Zähnen, steht nun die Überlegung an, wie man seinen Zahnstand verbessert. Reicht eine Sanierung, muss bzw. müssen ein oder mehrere Zähne gezogen werden, reicht eine Brücke als Zahnersatz oder sind Zahnimplantate die bessere Lösung und welche Risiken birgt ein Zahnimplantat?

Der Weg zu gutem Mundgeruch

Im ersten Schritt ist es unumgänglich, eine fundierte Diagnostik einzuholen, woher der Mundgeruch rührt. Durch intensivierte Mundhygiene wie Mundspülungen, Anwendung einer Zungenbürste und Kaugummis kann meist schon schlechter Atem drastisch reduziert werden. Doch hilft dies nicht dauerhaft, erscheinen weitere therapeutische Maßnahmen durchaus ratsam. Da in der Regel schlechte Zähne auch eine Folge von Zahnarztangst sind, denn sonst würde man sich als Betroffener ja frühzeitig um eine Sanierung bedürftiger Zähne kümmern, sollte man auch operative Eingriffe unter Vollnarkose oder unter Hypnose in Erwägung ziehen. Hier ist sind Zahnimplantate meist auch eine Variante, über die man nachdenken kann, da durch das Implantat eine langfristige Lösung angestrebt wird. Angstpatienten können durch Sofortimplantate die Extraktion der Zähne und das Implantieren der Stifte in einem Eingriff erledigen lassen. Hier kann man sich darüber informieren, welches Risiko Zahnimplantat mit sich bringt. Denn es muss klar sein, dass auch dieser Eingriff ein Operativer ist. Kostengünstiger, aber für viele eine deutlich schlechtere Lösung ist die Brücke, da diese Form des Zahnersatzes während dem Tragen und vor allem auch beim Essen häufig als störend empfunden wird. Ganz gleich, zu welcher Form der Zahnsanierung man sich entschließt, kann es dennoch auch mit Zahnersatz zu schlechtem Atem kommen, nämlich dann, wenn die Mundhygiene nicht ausreichend gepflegt wird. Eine Behebung der Ursache ist also letztlich nur als Grundstein für guten Atem gelegt, doch um dauerhaft nicht nur schöne Zähne, sondern auch einen sympathischen Atem ganz ohne Mundgeruch zu haben, ist die adäquate Mundpflege das A und O. Für ehemals Betroffene wird die neu gewonnene Lebensqualität eine wahnsinnig gute Erfahrung sein, die auch das Selbstbewusstsein stärkt. Die Umwelt wird es danken und sich auf einen intensiveren zwischenmenschlichen Umgang freuen. Denn: alles was gut riecht, zieht an.

3 Antworten
  1. Claudia Soll says:

    Seit Jahren habe ich üblen Mundgeruch, obwohl ich mehrfach meine Zähne täglich putze und Mundspülungen durchführe. Leider ohne den gewünschten Erfolg.
    Durch eine Bekannte erfuhr ich von der Marke TetroBreath (x), welche sich auf die Bekämpfung dieses Lasters spezialisiert hat. Skeptisch bestellte ich einige Produkte. Aber tatsächlich stellte sich nach wenigen Tagen der Erfolg ein. Hätte ich mich schon eher informiert, wäre mir der Leidenweg erspart geblieben. Nur weiterzuempfehlen für ALLE Betroffenen.

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  2. Juri Klemm says:

    Seitdem ich die Produkte von TetroBreath nutze, ist mein Mundgeruch wie verflogen. Die Produkte weisen einen erhöhten Sauerstoffgehalt auf und wirken so den Bakterien entgegen. Ich bin begeistert und kann es Leidensgenossen nur weiterempfehlen!

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