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Der Duft, der Geschmack, das Aroma von Vanille hat etwas Magisches. Der beliebte Vanilleduft ist in vielen Parfüms ein wichtiger Duftgeber. Mal überwiegt er in einem Parfüm mit Vanille und macht das Eau de Parfum zu einem Vanilleduft. Mal sorgt die würzige Vanilleschote für die harmonische Unterstreichung eines Eau de Parfums.

Einfach verführerisch: Die Magie der Vanille

Der Duft der Vanille gilt als beliebt. Es mag wohl kaum jemand geben, der eine ausgeprägte Aversion gegen den Odeur dieser Pflanzengattung hegt. Aus der Familie der Orchideen gehörig ist die Vanilla eine tropische und subtropische Gattung der Pflanzenarten, die ein betörendes Aroma verströmt. Vanilleduft wird auch in der Aromatherapie sehr häufig und mit großem Erfolg eingesetzt.

Die Vanilleschote ist die fermentierte Frucht der Pflanze, die als längliche Kapsel oder lederartige Beere für die Duftentfaltung verantwortlich ist. Erst auch die Fermentieren erhält die würzige Schote ihren betörenden Geruch. Beheimatet ist die Gattung auf verschiedenen Kontinenten wie Nordamerika, Karibische Inseln, Süd- und Zentralamerika, Zentralafrika, Madagaskar sowie im Südosten Asiens und auf den Pazifischen Inseln.

Besonderheiten der Vanille

Die Gewürzvanille erreicht als immergrüne Kletterpflanze eine Länge von bis zu 10, gar 15 Meter. Die Blätter der Vanille sind etwa 8 bis 25 Zentimeter lang und zwischen 2 und 8 Zentimeter breit. Die Pflanze bildet Luftwurzeln gegenüber der Blätter aus, die sich bei Kontakt an den Untergrund haften. Die Kapselfrucht ist der Pflanzenteil, der zur bekannten aromatischen Vanilleschote fermentiert wird.

aufgeschnittene Frucht der Vanille und das Mark der Vanilleschote

aufgeschnittene Vanille und das Vanillemark in der Schote

Im Inneren dieser Schoten sitze feine schwarze Samen, die man in der Küche durch einen Längsschnitt aus der Schote isolieret und zum Kochen oder Backen verwendet. Die Schote in Puderzucker eingelegt gibt das intensive Vanillearoma an den Zucker ab. Zwei große Hersteller von Erfrischungsgetränken sind weltweit die größten Abnehmer mit jeweils etwa 40 Tonnen.

Die Preise für die beliebten Schoten schwanken frappierend (von 20 Dollar bis hin zu 500 Dollar pro Kilogramm) und nach einem beachtlichen Hoch kam es zu einem drastische Preisverfall, weil einer der Getränkehersteller ab 1985 auf die Verwendung synthetisch hergestellten Vanillins setzte. Das neu formulierte Erfrischungsgetränk erwies sich als wenig beliebt und so kehrte man zurück zur echten Vanille.

Der große Erfolg von Parfüm mit Vanille erscheint deshalb als naheliegend, weil nicht nur Erfrischungsgetränke mit der würzigen Schote aromatisiert werden, sondern auch viele Lebensmittel. Dadurch wirken Geschmack und Duft als vertraut.

In vielen Damendüften und Herrendüften wird die Tonkabohne als Ersatz für die echte Vanille eingesetzt. Tonkabohnen sind im Vergleich mit Vanilleschoten deutlich günstiger. Tonka riecht und schmeckt ähnlich wie Vanille und wird deshalb auch als Mexikanische Vanille bezeichnet.

Qualität der Vanille & industrielle Verarbeitung

Der Anbau der Vanillepflanze erfolgt in Plantagen. Eine hochwertige Vanillestange zeichnet sich durch eine ledrige, elastische Beschaffenheit aus. Macht die Vanille indes einen trockenen und harten Eindruck, ist dies ein Zeichen für minderwertige Qualität.

Vanille-Schoten erreichen bis zur Erntereife eine Länge von bis zu 30 cm und können bei der Verarbeitung brechen. Dies stellt nur insofern einen Qualitätsmängel dar, als das nur unbeschädigte Schoten in unverarbeiteter Form in den Handel gelangen, um beste Marktpreise zu erzielen.

Beschädigte Vanillschoten sind geschmacklich nicht beeinträchtigt und werden industriell zu Vanillezucker verarbeitet. Brechen Schoten während der Ernte oder dem Fermentieren, werden gebrochene Kapselfrüchte auch zum Mazerieren. Durch die Mazeration werden z. B. Vanilleextrakt bzw. Vanilleessenz gewonnen, die auch in der Parfümindustrie Verwendung finden.

Vanille in der Küche

Der Aromastoff Vanillin verleiht Vanilleprodukten den vanilletypischen Geschmack und Geruch. Jedoch kann Vanillearoma auch synthetisch hergestellt werden.

Doch am besten duften und schmecken frisch aufgeschnittene Schoten, aus denen sich kleine schwarze Körner, das sogenannte Vanillemark, entnehmen lassen. Die Vanillesamen eignen sich zum Aromatisieren von Süßspeisen, Getränken und herzhaften Gerichten. Häufig wird auf fertige Vanilleprodukte wie Vanillezucker, flüssiger Vanillextrakt oder Vanillepulver zurückgegriffen, um Speisen ein leckeres Vanillearoma zu verleihen.

Bebliebte Vanillespeisen

  • Vanille Kipferl
  • Vanilleeis
  • Vanillesoße
  • Vanillepudding

Die aromatische Bourbonvanille kann vielseitig zum Kochen, Backen und zum Verfeinern verwendet werden. Vanille hat einen würzig-scharfen Geschmack, daher wird Vanille in der Küche fast immer zusammen mit Zucker verarbeitet.

Um köstliche Vanillesoße herzustellen, wird die Vanilleschote aufgeschnitten, das Vanillemark herausgelöst. Anschließend werden die Schote und das Vanillemark in Milch oder Sahne aufgekocht. Möchte man nur das Vanillemark zum Würzen nutzen, kann die aufgeschnittene Vanilleschote zusammen mit herkömmlichem Haushaltszucker in einen geschlossenen Behälter gegeben werden, um aromatischen Vanillezucker herzustellen.

Jil Sander SUN

Jil Sander SUN

Ätherisches Öl und Wirkung der Vanille

Um ätherisches Öl aus der Vanilleschote zu gewinnen, wird der Alkohol aus der Schote extrahiert. Pro Liter Öl werden gut 3 kg der aromatischen Schoten für die Herstellung benötigt. Der Vanilleduft, besonders in der Konzentration, wie sie das ätherische Öl der Vanilleschote enthält, wirkt sich stimmungsaufhellend sowie entspannend aus.

Das Konzentrationsvermögen wird gesteigert, das Gehirn mobilisiert. Das süße Vanillearoma inspiriert, stillt sogar Heißhunger auf Süßes und wirkt sich positiv aus bei Regelschmerzen und Kopfschmerzen. Viele Menschen finden den würzig-süßen Duft der Vanille erotisch. Auch in Parfüm mit Vanille wirken all diese positiven Eigenschaften und so ist es keinesfalls ungewöhnlich, dass diese Düfte beruhigen, ohne dabei müde zu machen.

Eben so, wie es auch eine medizinische Massageliege tut, wenn man darauf eine kräftig-wohltuende Knetkur genießt. Kurzum, der Duft dieser fermentierten Schote ist ein Gute-Laune-Macher und ein Parfüm wie Jil Sander SUN ist ein perfekter Sommerduft, der der mit seiner Leichtigkeit für reichlich gute Laune sorgt.

Parfüm mit Vanille: Die bekanntesten Vanilledüfte

Vanilleduft im Parfüm sorgt häufig für einen Ausgleich, wenn ein Duft Duftgeber mit einer fruchtigen Säure enthält. Einen Klassiker, nämlich JOOP LE BAIN, haben wir Ihnen vorgestellt, der zunächst spritzig-fruchtig beginnt und dann nach einem orientalischen Herz mit Sandelholz in Vanille seinen Fond erreicht. Das Vanillearoma klingt bereits in der Kopfnote minimal an und zeigt auch schon in der Herznote Präsenz.

Und auch Thierry Mugler´s Angel enthält diesen wundervollen Duftgeber im brillanten Ausklang. Kennzeichnend für ein Parfüm mit Vanille ist es, dass der Vanillodeur fast immer in der Duftbasis vollständig entfaltet wird, weil Vanilleöl als Duftgeber über eine besonders lange Haltbarkeit verfügt. Ebenfalls hervorragende Vanilleparfüms sind Vanille noire du mexique, Spiritueuse Double Vanille von Guerlain sowie Un Bois Vanille aus dem Hause Serge Lutens, der jedoch keine Säuren enthält, sondern durch und durch eine beinahe schon sündige Süße mit sich bringt. Schauen Sie sichunbedingt Armani Code Femme an, der ebenfalls die Vanille auf zauberhafte Art präsentiert.

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